Vor unser Haustüre
Gerade eben haben sich Rothemden und Soldaten wieder eine blutige Schlacht geliefert. 18 Menschen wurden verletzt, ein Soldat starb. Was diesmal anders war als sonst war, dass es nur wenige Kilometer von uns entfernt war. Die Strassen waren gesperrt und es herrschte Chaos. Einer unserer Büromitarbeiter war in der Gegend, als die Kämpfe ausbrachen. Lange Zeit blieb er in einem Einkaufszentrum stecken, bevor er den Heimweg antreten konnte. Interessant fand ich, dass gerade, als die Kämpfe am intensivsten waren, ein tropischer Regenschauer niederging, der die Demonstranten zur Aufgabe zwang. Diese traten kurz danach den Rückzug zu ihrem Lager in der Innenstadt an.
Wie auch immer, wir bekommen direkt nicht so viel davon mit. Ausser, dass ich heute morgen mal ein "Rothemd" in unserer kleinen Strasse angetroffen habe. Er sah ziemlich müde aus und brauchte erstmal eine Pause vom wochenlangen campieren in der Innenstadt...
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