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Freitag, 30. März 2012

Die Wände mit der Bibel tapeziert

Der Engländer Robert Thomas kam nach China, um das Evangelium zu verbreiten. Dort wuchs in ihm ein starkes Anliegen, auch Korea zu erreichen. 1865 betrat er das erste Mal die Küste Koreas. Er lernte so viel wie möglich über Sprache und Kultur dieses so verschlossenen Volkes. Im Jahr drauf war er gezwungen, nach China zurück zu kehren. Dort starb seine Frau. Danach heuerte er als Übersetzer auf dem amerikanischen Handelsschiff an, das nach Pjöngjang fuhr. Der Kapitän versuchte trotz Verbot die Einreise zu erzwingen. Daraufhin kam es zur bewaffneten Auseinandersetzung. Als das Schiff brannte, mussten alle Passagiere an Land und wurden dort getötet. Aber Gott wirkte im Herzen des Mannes, der Robert Thomas tötete. Da der Ausländer ein solch leuchtendes Gesicht gehabt hatte, nahm er eine der Bibeln, die Thomas verteilen wollte und tapezierte damit sein Haus. Von nah und fern kamen Menschen, um an seinen Wänden Gottes Wort zu lesen. Es entstand eine Gemeinde. Später wurde ein Neffe des Mörders sogar Prediger. – Lasst uns weiter für Nord-Korea beten - besonders jetzt nach dem Tod von Kim Jong Il.

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