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Dienstag, 29. November 2011

Von Spagetthi und lila Wänden

Seit zwei Tagen sind wir nun wieder in Bangkok. Allerdings 30 km entfernt von unserem Haus. Das Appartment, wo wir wohnen können, ist Gott sei Dank! nicht so weit von der provisorischen Schule der Jungs entfernt. Lila Wände und Türen ist nicht gerade unser Stil, aber wir sind trotzdem sehr sehr dankbar dafür! Hier haben wir mehr oder weniger alles was wir im Moment brauchen. Allerdings war ich gestern erstmal eine Weile unterwegs, um einen Kochlöffel zu kaufen. Es sollte Spaghetti mit Hackfleischsoße geben. 
Zwei Schultage in der vorrübergehenden Schule haben Simon und Joel nun schon hinter sich. Da die Räumlichkeiten sehr beengt sind und einige Lehrer wegen den Überschwemmungen das Land verlassen haben, leisten die übrigen Lehrer Schwerstarbeit. Aber es ist beachtlich, wie sich die Schule trotz limitierten Mitteln ins Zeug gelegt hat, um die Kinder in einer guten Art und Weise zu unterrichten. Alle Achtung! Wir sind ausserdem froh, dass die Klassenlehrer von Joel und Simon noch da sind. Frau Alexander, Joels Klassenlehrerin geht übrigens auch in unseren Hauskreis (wenn der mal wieder statt findet nach der Flut)
So werden wir nun in dieser Umgebung bis zu den Weihnachtsferien bleiben. Erst dann werden wir versuchen, zurück in unser Haus zu ziehen. Wow! Das wären dann 9 Wochen im Exil! Als das Wasser immer näher Richtung Bangkok kam, hätten wir nicht gedacht, dass es so lange dauert.
Morgen werde ich nochmal ins Überschwemmungsgebiet fahren. Mit unserem Auto ist das noch nicht möglich (das Wasser ist noch zu hoch), aber ein Kollege will mich mit dem OMF Pick-up an der "Schiffsanlegestelle" abholen. Das geht angeblich. Bin gespannt. Ich werde versuchen, die zerstörten Möbel aus dem Haus zu räumen und noch einige Gespräche im Büro haben.

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Holighausens in Bangkok 2008

Warum Mission?