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Mittwoch, 14. Mai 2008

Katastrophen um uns herum

Das Unwetter hat sich etwas gelegt, aber noch gestern ging ein mächtiger tropischer Gewitterregen auf unser Haus nieder. Wir sind dankbar, das wir bisher von all den Katastrophen um uns herum verschont wurden.
Wir denken an die hilfbedürftigen Menschen in Burma, die auch mehrere Wochen nach dem tödlichen Zyklon immer noch auf Hilfe warten. Und auch das Erdbeben in der chinesischen Provinz Sichuan hat uns sehr beschäftigt. In beiden Katastrophengebieten haben wir Kollegen, die zum Teil nur sehr knapp dem Tod entkommen sind.
Eine Bekannte aus unserer Gemeinde versuchte vergeblich, per Telefon ihre Angehörigen in Burma zu erreichen. Mehrere Tage lang war das nicht möglich. Als dann nach unzähligen Versuchen endlich jemand den Hörer im Nachbarland abnahm, war die Erleichterung groß! Ihr Haus und die Kirche waren von dem Sturm verschont geblieben. Ausserdem die Häuser einiger Christen in der Stadt. Das ist ein Wunder, denn der überwiegende Teil der Häuser in der Nachbarschaft wurde bei dem stärksten Zyklon seit Jahrzehnten völlig zerstört.
Wie ernst die Lage ist, habt ihr sicher aus der Tagespresse mitbekommen. 40% der Toten sind Kinder. Und für die, die überlebt haben, ist der Überlebenskampf noch nicht zu Ende. Die Kräfte der Menschen schwinden, da Hilfsgüter nicht da ankommen, wo sie gebraucht werden...
Leider ertappe ich mich dabei, diese Ereignisse langsam zu vergessen. Der Alltag fordert uns sehr und weitere Geschehnisse in unserem Umfeld lenken unsere Aufmerksamkeit in eine andere Richtung.
Bitte betet weiter für die Situation in Burma und China! Für die Menschen dort werden diese Ereignisse noch lange bittere Realität sein.

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Holighausens in Bangkok 2008

Warum Mission?