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Montag, 19. November 2007

Hochzeit

Der Tag, auf den schon so lange hingefiebert wurde, ist vorbei. Dam und Ann haben sich getraut. Über 200 Leute waren gekommen, um mitzufeiern.

Am Morgen vor der Hochzeit saßen alle Verwandten noch einmal zusammen, denn der Brautpreis mußte ja noch bezahlt werden. Jeder mußte sich so höflich wie möglich benhmen und keiner wußte so richtig was es bei dieser Brautpreisübergabezeremonie zu tun gibt. Einfach das Geld den Eltern der Braut zu übergeben, schien den Beteiligten etwas zu einfach. So wurde über das Wetter geredet und wie anstrengend doch die Fahrt nach Bangkok war. Die Decke wurde innerhalb dieser Stunde sehr genau betrachtet. Endlich ergriff ein Verwandter das Wort: Segenswünsche wurden noch einmal ausgesprochen, es wurde um Gottes Segen gebeten. Endlich wurde die Schale mit dem Bargeld und dem Gold hervorgeholt. Relativ schmerzlos übergab Dam diese den Eltern. Einige Verbeugungen später war die Zeremonie zu Ende. Letztendlich war es für Dam möglich gewesen, die Hälfte des angegebenen Brautpreises aufzubringen. „Wenn nicht alles zusammenkommt... auch nicht schlimm. Hauptsache sie lieben sich!“ Hatte der Vater Anfang des Jahres verkündet. Somit war dieses Kapitel abgeschlossen.

Nach einem Traugottesdienst am Nachmittag (der mit ca. einstündiger Verspätung began und ich, Matthias einen Teil der Traupredigt hatte) wurde sich um die „To-Ciin“ versammelt. „To-Ciin“ ist ein Acht- (oder so, habe nicht gezählt) Gänge-Menu hauptsächlich mit chinesischen Köstlichkeiten. Eine Firma baut alles auf (Blumenschmuck, Tische, Stühle, Garküche) und bruzelt und brät alles direkt neben den Tischen unter freiem Himmel. Mitarbeiter dieser Firma sind es auch, die nach dem Essen (was auch schon fast das Ende der Hochzeit ist) alles wieder abbauen und auf ihren zwei Lastwagen wieder abtransportieren.

Zum krönenden Abschluss unseres Hochzeitserlebnisses sind dann noch einige Verwandte und Freunde mit in das Hotel gefahren, wo Dam und Ann die Hochzeitsnacht verbringen sollten. Offiziell wurde gesagt, dass man das in Thailand so macht... So sind wir alle hingefahren, haben nochmal für die Beiden gebetet, das Doppelbett probegelegen und noch unzählige Fotos mit allen auf dem Bett sitzend gemacht. (Bilder folgen)

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Holighausens in Bangkok 2008

Warum Mission?